Mailand ist auch schön

Ihr Lieben, so langsam verkommt das hier zu einem Reiseblog… Aber da die Reisen nun einmal Teil meines Berufes und somit meines Lebens sind, haben auch sie hier ihren Platz.

Es ist nur ein kurzer Ausflug, aber ich durfte nach längerer Zeit mal wieder etwas Zeit in Mailand verbringen. Was bei aller Arbeit nicht fehlen darf, ist ein Abendessen mit den lieben Kollegen. Aber wirkliches Pflichtprogramm ist der Besuch des Doms, inkl. Aufstieg aufs Dach…

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… und ein Besuch bei Grom zum Eis essen. Jaa, eigentlich weder Jahreszeit noch Wetter für ein Eis, aber es musste einfach!

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Die Fotos sind leider wieder nur vom Handy, aber für zwei Tage schlepp ich eher nicht die dicke Kamera mit.

Und nun bin ich am Flughafen und warte auf meinen Heimflug.

– Alexandra

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Tücher stricken für das Kind

Ich hatte Euch vor einer Weile schon meinen angefangenen Frangiflutti gezeigt. Der ist inzwischen auch fertig, aber so richtig weiß nicht. Der ist nicht meins. Kann man nichts machen.

Aber dafür habe ich mich dann an einem Drachenschwanz nach der Anleitung von Allyson versucht. Der ist super geworden und gefällt mir wirklich gut. Aber er ist von vornherein für die Tochter geplant gewesen.

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Und die trägt ihn jetzt auch mit Stolz und Freude.

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Und sie hat mich gebeten, ihr noch Mütze und Stulpen dazu passend zu stricken. Na klar, aber bestimmt nicht heute.

– Alexandra

Flötentasche für den Musikunterricht

Die junge Dame lernt jetzt Blockflöte spielen. Ein lang gehegter Wunsch von ihr, dem wir nun seit Jahresbeginn nachgegeben haben. Ich persönlich finde ja, es gibt nettere Instrumente, aber die Wahl hätte sicher auch schlimmer ausfallen können.

Nun muss das Kind also jeden Montag mit Flöte, Noten- und Hausaufgabenheft bewaffnet in den Kindergarten. Dafür braucht es eine Tasche. Einen schnöden Stoffbeutel fand ich ja nun nicht so überzeugend, also hab ich mit der Maus zusammen mal die Vorräte gesichtet und wir wurden, welch Wunder, tatsächlich fündig: blaues Kunstleder mit einem lila Patchworkstoff kombiniert.

Den Schnitt habe ich schon vor einiger Zeit selbst gebastelt, als die große Cousine eine kleine Übernachtungstasche brauchte. Zum Übernachten reicht die inzwischen nicht mehr, Mädchen eben, aber die Klaviernoten werden damit transportiert, weil die Größe perfekt für die Notenhefte ist. Genau das richtige für unseren Zweck also.

Und hier jetzt mal ein paar Bilder von dem guten Stück:

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Mit Zierstich an der Klappe und dem Träger,

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… Steckschnalle, damit nicht aus Versehen alles rauspurzelt,

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… und Schlüsselband, das Kind wird ja auch größer und bald hat sie einen eigenen Schlüssel, da kann das nicht schaden.

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Hier noch der Zierstich am Träger aus der Nähe. Den hat sie sich auch selbst ausgesucht.

Sie ist jedenfalls mächtig stolz auf ihre Tasche.

Und damit Ihr nicht denkt, dass hier sonst nichts passiert, gerade laufen die Karnevalsvorbereitungen auf Hochtouren. Bis es davon Bilder gibt, dauert es aber noch ein paar Tage.

– Alexandra

Brasília

Ja, richtig, Brasília, die Hauptstadt Brasiliens, ist der Ort, an dem ich mich gerade aufhalte. Mein Aufenthalt hier ist leider sehr kurz, aber ich hatte bereits gestern die Möglichkeit, mir ein paar Dinge anzuschauen. Ich würde Brasília nun nicht unbedingt zu den schönsten Städten der Welt zählen, aber zweifelsohne gehört sie zu den interessantesten. Das liegt natürlich an der Entstehungsgeschichte: Eine Stadt auf dem Reißbrett geplant. Das hat man nun nicht alle Tage.

Damit Ihr Euch auch einen kleinen Eindruck verschaffen könnt, gibt es ein paar Fotos. Die sind wieder nur mit der Handykamera entstanden, aber trotzdem brauchbar.

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Das ist der Fernsehturm. Der verfügt auch über eine Plattform, auf die Besucher drauf können, aber die befindet sich vergleichsweise weit unten. Ich war gestern nicht drauf.

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Die Kathedrale ist ein sehr interessanter Kirchenbau, aber wie ich finde ein sehr gelungener. Ich habe auch noch ein paar Aufnahmen aus dem Inneren:

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Allerdings ist es ein kleines Gebäude für eine Kathedrale, zumindest wenn man im Vergleich an die europäischen Kathedralen denkt.

Abends waren wir noch an einem künstlich angelegten See essen. Sehr schön, wenngleich ich mich frage, ob wirklich der komplette See künstlich angelegt ist, denn er ist ziemlich groß. In jedem Fall bildet das Gebiet um diesen See ein Kontrastprogramm zur Stadt.

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Morgen Abend geht es wieder Richtung Heimat, eventuell stehe ich früh genug auf, den Hotelpool noch ein letztes Mal nutzen zu können.

– Alexandra

Punkte, Herz und Krönchen

… oder die Tochter braucht Longsleeves. Und zwar schon ein bisschen länger. Denn in einigen der Longsleeves, die da noch in ihrem Schrank waren, sah sie ein bisschen wie Presswurst aus. Zum Glück habe ich auch noch ein paar wenige *hüstel* Vorräte im Schrank. Also habe ich mir die junge Dame geschnappt und sie durfte sich drei Stoffe aussuchen.

Zur Wahl standen jedoch nur Interlocks. Ich finde die meisten bedruckten Baumwoll-Stretchjerseys nämlich etwas arg dünn für den Winter. Außerdem sind diese Interlocks so schön kuschelig. Nun ist es allerdings nicht gerade leicht, Shirtschnitte für Kinder zu finden, die für Interlock geeignet sind. Aber in der Ottobre 6/2012 wurde ich fündig.
Das Modell Nr. 16 hatte ich im Mai 2014 schon einmal genäht. Da die damals gewählte Größe 116 auch jetzt noch passt, musste ich nichtmal den Schnitt neu kopieren. Sehr gut. Ich habe lediglich beim Zuschnitt in der Länge, auch an den Ärmeln, 1,5 cm zugegeben. Nicht, dass das Kind einen Wachstumsschub bekommt und dann alles gleich zu kurz ist.

Und da ich letzte Woche seit langem mal wieder einen Lauf hatte, konnten am Freitag drei neue Longsleeves in den Kleiderschrank einziehen:

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Und für Euch auch noch mit Kind drin:

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– Alexandra

Schutz vor Kälte

Wir fahren ja relativ viel mit dem Fahrrad. Den täglichen Weg zum Kindergarten legt die Große schon eine ganze Weile selbst auf ihrem Rad zurück.  Wenn es dann aber kalt und windig ist, zieht es ihr zwischen Mütze und Schal rein. Das fand sie immer sehr unangenehm. Dann fiel mir meine Sturmhaube vom Skifahren ein. Die passte ihr auch ziemlich gut, also habe ich den Schnitt abgenommen:

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… und aus etwas kinderfreundlicherem Stretchjersey zugeschnitten…

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Dann gab es noch ein passendes Bündchen um den Ausschnitt fürs Gesicht sowie unten am Saum

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Die neue Sturmhaube passt und das Kind ist glücklich.

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Jetzt dürfte es auch gern wieder kälter werden.

Übrigens kann die untere Kante auch unters Kinn oder über den Mund gezogen werden. Je nach Wetterlage und Wohlfühlgefühl.

– Alexandra

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